Coyotetrips > Treffen > 2025 Touratech West Rally Bilder zum Vergrössern einfach anklicken.. English Version
Viele
unserer Freunde waren auf einem Touratech West Rally in
Plain, WA in vergangen Jahre, also entschieden wir uns
dieses Jahr auch zu gehen um zu sehen was dort so los ist.
Unser Plan war das Motorradtreffen am Wochenende zu
besuchen und dann für eine Woche oder so weiter nach
Kanada zu fahren. Wir schafften es leider nicht nach
Kanada, da Jayne einen starken Husten hatte (immernoch von
ihrer Paraguay Reise) und weil sie ihr Knie auf dem
Treffen verdreht hat, wahrscheinlich beim Aufsteigen auf
eines der Motorräder.
Es ist eine schöne Gegend dort und wir hatten eine gute Fahrt dorthin. Wir nahmen uns zwei Tage Zeit um durch unseren lieblings National Forest, Gifford Pinchot, hochzufahren und zelteten dabei. Die Fahrt von Leavenworth nach Pain ist recht schön, kurvig und hat sogar zwei Serpentinen. Wir kamen früh an, da Jayne einen Off-Road Lehrgang von SheADV für Donnerstag um Mittag gebucht hatte and wir waren überrascht, dass sie um 10 Uhr schon jeden rein liessen, da man uns gesagt hatte, dass nur sie vor Mittag rein könne wegen des Lehrgangs. Das
grosse, schattenlose, Feld für camping war immernoch fast
leer als wir ankamen. Wir entschieden uns für eine Stelle
nicht zu weit von den Toilettenhäuschen, aber weit genug
und bauten unser Zelt auf.Während des ganzen Tages trafen
immer mehr Motorradfahrer ein, aber es war nicht
überfüllt. Wir hatten Glück mit dem Wetter, es war warm
und trocken, aber nicht zu heiss. Jedes vorbeikommende
Motorrad erzeugte eine Staubwolke im trockenen Feld, auch
wenn die meisten langsam fuhren um nicht zu viel Staub
aufzuwirbeln. Wir hatten einen kurzen Regenschauer in der
ersten Nacht, aber es half nicht viel um den Staub nieder
zu halten für den Rest des Events.
Es
waren rund 1500 Motorradfahrer bei dem Event/ Das grösste
Motorradtreffen bei dem wir jemal waren, und das grösstem
im Nordwesten der USA.
Wir
gingen durch das Camp und sahen jede Marke und Modell von
Adventure Motorrädern, und jedes mögliche Anbauteil das
man ans Mototrrad schrauben kann. Erstaunlicherweise sahen
die meisten Motorräder recht neu aus und nur wenige sahen
so aus als häten sie etliche Reise-km hinter sich. Wir
sahen uns auch die grosse Vielfalt der Zelte an, von
jemandem er seinen Schlafsack unter einer Plane hatte, bis
zum 6+ Personen Familienzelt (für eine Person), war alles
vertreten.
Es
gab über 20 Verkaufsstände im "Innenfeld" und, zu meiner
Überraschung, waren da 6 grosse Hersteller-LKW mit
Motorrädern zum testfahren. Es waren
Zero, Suzuki, CFMoto, Honda, Harley Davidson, und Yamaha. Es wäre noch Platz gewesen für ein paar mehr, aber Royal Enfield, BMW, und KTM waren nicht da. Trotzdem, 6 Hersteller-LKW voll mit Bikes, das ist schon erstaunlich und zeigt deutlich wie ernst die Hersteller dieses Treffen nehmen. Dementsprechend verbrachte ich die meiste Zeit auf Testfahrten anstelle der geführten Ausfahrten. Die Hersteller bieten geführte Testfahrten and, ca. 8 Meilen (13 km) lang, und erstaunlicherweise waren rund 50% davon Off-Road, was sehr ungewöhnlich ist für Testfahrten. Ich machte 9 Testfahrten auf 8 verschiedenen Motorrädern. Ja, ich fuhr uch meine ersten Harley, die Pan American, und ich fuhr sie zwei mal (nur auf Strasse), erst alleine und dann zusmmen mit meiner Frau (aber nicht als Sozia). Jayne hielt einen Vortrag über "Guten tun während Motorradreisen", welcher leider nicht gut besucht war wegen der Uhrzeit (in der Mitte des Tages) und wegen der anderen Angebote von Testfahrten und geführter Ausfahrten. Aber zumindest war der Eintritt wegen ihres Vortrags für uns kostenlos, auch wenn es doch frustrierend für sie war eine Menge Arbeit in die Vorbereitung zu stecken und dann fast keine Teilnehmer zu haben. Sie hatten verschiedene Food Trucks dort und einen grossen Wassertanker mit Trinkwasser. Es gibt auch ein kleines Restaurant auf der anderen Strassenseite und einen kleinen Supermarkt. Einige Verkufsstände gaben abends ein Fass Freibier aus, aber ansonsten musste man sich selbst mit Getränken verpflegen. Es ist ein sehr gut organisiertes Treffen. Das einzige was ich persönlich vermisste war ein geselliges Lagerfeuer oder ähnliches (sie können wegen der Waldbrandgefahr um diese Jahreszeit kein Feuer machen). Aber irgendwas um zusammen zu kommen und über Motorräder und Reisen zu reden bei einem Bier. Wie es war sassen die meisten for ihrem Zelt mit ein paar Freunden, aber das ist nicht das gesellige beismmensein, dass ich bei anderen Treffen sehr genossen habe.
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